Dienstag, 22 September 2020

Organisationsstruktur und Arbeitsweise

 

Die durch das Soziokulturelle Zentrum Freital zu erbringenden Leistungen wurden insbesondere in der Gründungsphase vor allem durch das Netzwerk aus den bereits langjährig agierenden Gründungsvereinen erbracht. Die Nutzung der vorhandenen Räumlichkeiten und technischer Ausstattungen erforderte nur geringen finanziellen Aufwand, um bereits ab September 2016 mit einer Vielzahl von Angeboten und Projekten starten zu können. Auch das Zurückgreifen auf die langjährigen Erfahrungen und Kontakte der Gründungsvereine, die aufgrund der großen Diversität und Spezifik in ihrer jeweiligen Ausrichtung ein facettenreiches Knowhow bieten können, ermöglichte ohne große Vorlaufzeit eine inhaltlich fundierte Arbeit und führte zum Einen zum Erhalt einiger Angebote, die aufgrund Kürzung von Fördergeldern hätten eingestellt werden müssen, zum Anderen zu vollständig neuen Angeboten, die ohne die Leistung des Soziokulturellen Zentrums nicht zustande gekommen wären.

 

Seit 2017 wurde durch Vernetzung und Koordination bestehender Angebote und Aufsattlung weiterer neuer Angebote, die Arbeit des Soziokulturellen Zentrums an sich als eigene Plattform der Kulturarbeit wahrnehmbar. Der der Vernetzung und Information dienende Internetauftritt des Trägervereins Soziokultur Freital e.V. wurde seit Ende 2018 ergänzt durch eine eigene Medienplattform des Soziokulturellen Zentrums sowie verschiedener, unter anderem themenspezifischer Seiten in Social Medias.

 

Einzelne Aktivitäten der Mitgliedsvereine können ohne lange Vorlaufzeit durch das kontinuierliche Kooperieren und die Zentrumsarbeit zu gemeinsamen, übergreifenden Projekten gebündelt werden. Auf diese Weise entsteht seit Herbst 2016 durch konkrete neue oder neu entwickelte Projekte ein wahrnehmbares Soziokulturelles Zentrum in Freital virtueller Art, das die erforderlichen bedarfsorientierten Leistungen in räumlicher Nähe zu den Zielgruppen erbringen kann und die Investitionen auf das für die Leistungserbringung notwendige Maß reduziert.

 

Die gezielte Erweiterung des Soziokulturellen Zentrums Freital im Sinne einer Ergänzung von weiteren Inhalten durch Gewinnung von neuen Mitgliedern, Kooperationspartnern und Kontakten ist erklärte Vorgehensweise und Perspektivziel. Hier stand jedoch in der Etablierungsphase die Aufrichtung der inneren Grundstruktur an primärer Stelle, da sie Voraussetzung schafft für die Arbeit UND eine erfolgreiche Erweiterung. Im Januar 2018 stellte der Kulturverein Pesterwitz e.V. Antrag auf Mitgliedschaft und wurde seitdem bereits während der Aufnahmephase in alle Aktivitäten des Trägervereins eingebunden. Die Aufnahme des Vereins wurde Ende 2019 realisiert. Neuer Antragsteller ist seit August 2019 die Migrantenorganisation Zusammenleben e.V., hier besteht bereits durch das Nachbarschaftsfest „Hallo Nachbar!“ seit Jahren eine Kooperation, so dass einer perspektivischen Aufnahme im Herbst 2020 auch hier wenig im Weg steht. Eine Aufnahme von antragstellenden Vereinen ist möglich nach einer Phase des Kooperierens, Erprobens von Zusammenarbeit und dem Anerkennen von Satzung des Trägervereins sowie Leitbild des Soziokulturellen Zentrums durch den Antragsteller.

 

Bürgerbeteiligung und Selbstorganisation in enger Kooperation mit den bestehenden Akteursrunden und Freital.Net/z sind erklärte Absicht der Umsetzung soziokultureller Arbeit des Zentrums. Regelmäßig nehmen die Mitarbeiter des Soziokulturellen Zentrums an den Akteursrunden sowie an Arbeitstreffen mit dem Koordinationsbüro für Soziale Arbeit teil. Darüber hinaus besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem städtischen Büro für Öffentlichkeitsarbeit und damit verbunden mit dem Carli-Card-Team, das insbesondere Aktivitäten für Familien in Freital organisiert, aber auch veröffentlicht. Das Soziokulturelle Zentrum nimmt ebenfalls regelmäßig an den Vorbereitungstreffen zur 100-Jahr-Feier Freitals, aber auch an Sozialraumkonferenzen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge teil.

 

 

 

 

 

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